Bugatti Pilote Officiel Andy Wallace wird in die Sebring Hall of Fame aufgenommen

MOLSHEIM
24 03 2022

Die Erfolge von Andy Wallace, Bugatti Pilote Officiel, wurden nun mit seiner Aufnahme in die Sebring Hall of Fame gewürdigt – er steht nun in einer Reihe mit den Größten des Motorsports.

Wenn es darum geht, Hypersportwagen bis an ihre physikalischen Grenzen zu fahren oder Kunden die unvergleichliche Performance zu zeigen, wendet sich Bugatti an Andy Wallace. Der Pilote Officiel gilt als einer der renommiertesten Langstreckenrennfahrer. Der Brite siegte unter anderem beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, beim 24-Stunden-Rennen von Daytona sowie beim 12-Stunden-Rennen von Sebring und wurde mit dem „Triple Crown“ des Langstreckensports gekrönt.

 

Damit nicht genug: Aktuell hält Andy Wallace den Rekord für die meisten Podiumsplätze in Sebring – allein diese Leistung macht ihn zu einem Helden der Sebring Hall of Fame. Die Hall of Fame wurde 2002 gegründet, um Fahrer, offizielle Vertreter, Teams, Hersteller und Journalisten zu ehren, die wichtige Beiträge zur Geschichte des berühmtesten Austragungsortes für Langstreckenrennen in Florida geleistet haben.

 

 

Andy Wallace wurde im Vorfeld der 70. Auflage der Mobil 1 Twelve Hours of Sebring am 19. März gemeinsam mit Renn-Ikonen wie Jacky Ickx, Stefan Johansson und David Hobbs sowie dem US-Kommentator Walter Kronkite mit der Aufnahme in die Hall of Fame geehrt. In der ursprünglich zur Feier des 50. Jubiläums von Sebring im Jahr 2002 eingerichteten Hall of Fame sind mittlerweile 66 Legenden des Motorsports vertreten, darunter Juan Manuel Fangio, Carroll Shelby, Mario Andretti und Stirling Moss. Die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgt jedes zweite Jahr.

Die Auszeichnung würdigt die bemerkenswerte Rekordzahl von zehn Podiumsplätzen, die Wallace bei 19 Starts im 12-Stunden-Rennen von Sebring erringen konnte, darunter auch Siege in aufeinanderfolgenden Jahren (1992 und 1993) und fünf zweite Plätze. Wallace fuhr zudem weitere wichtige Rennsiege ein: 1998 gewann er die 24 Stunden von Le Mans, während er 1990, 1997 und 1999 bei den 24 Stunden von Daytona siegreich war.

„Während meines Rennlebens hatte ich nie Zeit zum Innehalten, sodass ich erst vor kurzem erfuhr, dass ich eine Rekordzahl an Podiumsplätzen in Sebring halte. Erst jetzt beginne ich, mir meiner Erfolge bewusst zu werden, wobei die beiden Siege in Sebring 1992 und 1993 sicher als Momente unbändigen Stolzes herausstechen“, sagt Andy Wallace. „Ich erinnere mich, dass ich mir bei der Probefahrt für das Rennen 1992 kurz vorher zwei Rippen gebrochen hatte. Aber da ich unbedingt starten wollte, erzählte ich niemandem davon. Die Bodenwellen von Sebring und die Hochgeschwindigkeitskurven waren eine Herausforderung, aber Juan Manuel Fangio II und ich blieben fokussiert und entschlossen und konnten so den Sieg einfahren“, erinnert sich Andy Wallace. „Die Rennen in Sebring habe ich immer geliebt. Es ist eine ganz besondere Strecke, daher fühle ich mich sehr geehrt, in die Hall of Fame aufgenommen zu werden. Vor allem, wenn ich das Kaliber der anderen dort vertretenen Ikonen betrachte!“

Andy Wallace setzt sein Talent seit 2011 als Pilote Officiel für Bugatti ein, indem er die weltweit schnellsten und modernsten Hypersportwagen der Welt testet und an ihrer Entwicklung mitarbeitet. Seine in Jahrzehnten im Spitzenrennsport gewonnene Expertise hat sich als unschätzbarer Vorteil bei der Feinabstimmung moderner Bugatti Fahrzeuge – wie Chiron1Divo2 und Centodieci3 – erwiesen.

„Bei meinem Rücktritt als Rennfahrer hatte zuerst ich Angst, dass mir das Adrenalin fehlen würde. Aber als ich zum ersten Mal im Veyron 16.4 saß, wurde mir klar, dass ich bei Bugatti nicht auf den besonderen Kick der Rennwagen-Performance verzichten muss. Es ist ein Privileg, mit den besten Ingenieuren der Welt bei der Entwicklung topmoderner und hochleistungsfähiger Hypersportwagen zusammenzuarbeiten, insbesondere jetzt, wo für Bugatti eine ganz neue Ära anbricht“, sagt Andy Wallace.

Während seiner Zeit als Bugatti Pilote Officiel stellte Wallace 2019 im Chiron einen Geschwindigkeitsweltrekord auf und war damit der Erste, der in einem Serienfahrzeug die 300-Meilen-Schwelle durchbrechen konnte - mit einer Geschwindigkeit von 304,773 Meilen pro Stunde (490,484 km/h).

Christophe Piochon, Präsident von Bugatti Automobiles, sagte: „Es ist kein Zufall, dass Bugatti die besten Autos der Welt baut. Wir haben stets den Anspruch, die besten Materialien und die fortschrittlichsten Technologien zu verwenden und mit den talentiertesten Menschen zusammenzuarbeiten, um ein unvergleichliches Erlebnis bieten zu können. Andy Wallace ist die Personifizierung dieses Bugatti Ethos und seine erfolgreiche Rennkarriere hat er nicht nur seinem Talent, sondern auch seiner Entschlossenheit zu verdanken. Er treibt uns immer weiter voran, vertieft geradezu obsessiv sein Know-how über unsere Fahrzeuge und teilt unsere große Leidenschaft für Bugatti. Seine Aufnahme in die Sebring Hall of Fame ist wohlverdient und wir sind stolz, von seinem Wissen und seiner Expertise profitieren zu können.“


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1 CHIRON:WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 44,56 / Mittelphase 24,80 / Hochphase 21,29 / Höchstphase 21,57 / kombiniert 25,19; CO2-Emission kombiniert, g/km: 571,64; Effizienzklasse: G  PDF

2 DIVO: WLTP Kraftstoffverbrauch, l/100 km: Niedrigphase 43,33 / Mittelphase 22,15 / Hochphase 17,99 / Höchstphase 18,28 / kombiniert 22,32; CO2-Emission kombiniert, g/km: 505,61; Effizienzklasse: G  PDF

3 CENTODIECI: Unterliegt nicht der Richtlinie 1999/94/EG, da Gesamtbetriebserlaubnis derzeit noch nicht vorliegt.

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Die Auszeichnung würdigt die bemerkenswerte Rekordzahl von zehn Podiumsplätzen, die Wallace bei 19 Starts im 12-Stunden-Rennen von Sebring erringen konnte, darunter auch Siege in aufeinanderfolgenden Jahren (1992 und 1993) und fünf zweite Plätze.
Andy Wallace neben dem Chiron Super Sport 300+, der 2019 zum ersten Mal die 300-Meilen-Schwelle durchbrechen konnte und 304,773 mph (490 km/h) erreichte.

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