Lebende Bugatti-Historie
und noch immer ein großer Enthusiast

Molsheim
Februar 01, 2019

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Romano Artioli besucht zum ersten Mal Bugatti in Molsheim.

Der französische Hypersportwagenhersteller Bugatti empfing diese Woche einen ganz besonderen Gast: Romano Artioli, den berühmten Automobil-Entrepreneur, der seine Leidenschaft für Hypersportwagen keineswegs verloren hat. Zum ersten Mal kam er nach Molsheim, um die Stärke der Marke zu erleben, die er einst in den 1980er-Jahren wiederbelebt hatte. Im Alter von 86 Jahren, aber mit dem Enthusiasmus eines jungen Burschen, analysierte Artioli die Entwicklung der Automobilwelt im Allgemeinen und die von Bugatti ganz konkret im Gespräch mit Bugatti Präsident Stephan Winkelmann.

“Romano Artioli ist ein Stück lebende Geschichte unserer Marke. Dank seiner Initiative und durch seine Mühen wurde Bugatti in der Moderne wiederbelebt, und es ist uns eine Ehre ihn hier in Molsheim willkommen heißen zu dürfen”, erklärte Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti. “Es ist wahrlich inspirierend, Romanos Energie und Begeisterung zu sehen, seine ungebrochene Leidenschaft für Bugatti.”

Nach einem herzlichen Willkommen durch die Vorstandsmitglieder von Bugatti bekam Romano Artioli eine Führung über das Bugatti Gelände, vom historischen Château Saint Jean bis zum hochmodernen Atelier. Natürlich wollte er die Gelegenheit einer Ausfahrt mit dem Bugatti Chiron1 nutzen. Am Ende seines Besuches, nachdem er sich mit einer sehr emotionalen Botschaft im Gästebuch von Bugatti verewigt hatte, beschrieb Romano Artioli seine Begeisterung über die erlebte ‚Molsheim Experience‘: “Molsheim ist ein magischer Ort, wo Träume wahr werden. Ich bin ergriffen und voller Demut, nachdem ich hier so herzlich empfangen wurde. Es erfüllt mich gleichzeitig aber auch mit Stolz, meinen anerkannten Platz in der Historie des Unternehmens zu haben, meinen Beitrag zu so einer einzigartigen und legendären Marke wie Bugatti geleistet zu haben.”

In den 1980er-Jahren war Romano Artioli ein sehr erfolgreicher Automobilimporteur und -händler im Norden Italiens, vor allem für Ferrari und mehrere japanische Marken. Seine Autosammlung jedoch zeigte schon damals eine große Vorliebe für Bugatti, eine Marke, die durch einige historische Modelle in seiner Garage vertreten war. Seine Leidenschaft war so groß, dass er beschloss, die legendäre französische Automobilmarke wiederzubeleben. Artioli kaufte die Markenrechte im Jahr 1987 und wurde Vorsitzender der Bugatti Automobili S.p.A. Er baute eine hochmoderne Produktionsstätte in Campogalliano, wo er von 1991 bis 1995 den Bugatti EB110 produzierte.

Heute ist alles wieder so, wie es begann. Bugatti kam 1998 zurück ins heimische Molsheim, wo seitdem einzigartige Hypersportwagen entstehen. Romano Artioli ist seinerseits wieder der große Bugatti Enthusiast, der er schon immer war. Im stolzen Alter von 86 Jahren ist er dennoch weit entfernt von einem Rückzug aus seinen professionellen Bestrebungen: „Die Automobilwelt ist viel zu aufregend“, erklärte Romano Artioli. „Wenn du zu einem besonderen Ort wie Molsheim kommst, wo der Pioniergeist quasi in der Luft liegt – wie könnte ich da an die Rente denken und all die spannenden, revolutionären Entwicklungen verpassen, die vor uns liegen?“
 

1 Kraftstoffverbrauch, l/100km: innerorts 35,2 / außerorts 15,2 / kombiniert 22,5; CO2-Emission kombiniert, g/km: 516; Effizienzklasse: G

Stephan Winkelmann Artioli Bugatti Piochon Mastro
Romano Artioli, Christophe Piochon, Christian Mastro und Stephan Winkelmann
Romano Artioli präsentierte 1991 den Bugatti EB110 in Paris, zusammen mit Schauspieler Alain Delon
Der Bugatti EB110 vor dem Château St. Jean in Molsheim

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