Bugatti Centodieci Design
Der Design- und Entwicklungsprozess des Centodieci war so spannend wie herausfordernd. „Der EB110 ist ein sehr flacher, keilförmiger und fast zweidimensional wirkender Supersportwagen der späten 1980er Jahre. Diesen klassischen Look in ein neues Jahrtausend zu übertagen – noch dazu basierend auf den zugrundeliegenden technologischen Gegebenheiten des Chirons – war technisch äußerst anspruchsvoll“, sagt Achim Anscheidt, Chefdesigner bei Bugatti.
Bugatti Centodieci design form
Die klassische italienische Keilform, bei der der Muskel vom Heck zum Vorderrad verläuft und einen dynamischen Vorwärtssprung suggeriert, wurde im Design zwar aufgenommen, dann allerdings in eine neue Richtung weiterentwickelt. Die sonst dominante Bugatti-Linie – die C-Linie an der B-Säule – weicht einem neuen Design.
Bugatti Centodieci form follows function
Fünf runde, als Raute platzierte Lufteinsätze sind ein unverkennbarer Verweis auf den EB110 aber – denn wie bei jedem Bugatti gilt auch hier „Form follows Function – sorgen gleichzeitig für ausreichende Luftansaugung des ikonenhaften Sechszehnzylinder-Aggregats.
horseshoe
The front of the Centodieci drops very low. The iconic Bugatti horseshoe has been reduced accordingly, while the Bugatti Macaron logo now sits on the bonnet, which is interrupted at the centre by a black element, rising memories of the EB110.
Bugatti Centodieci Licht
Die neu entwickelten, sehr schmalen Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht im Front- und Heckbereich schaffen stilistische Freiheiten, um einer Hommage an den EB110 respektvoll gerecht werden und gleichzeitig diese sympathische visuelle Reminiszenz technologisch modern zu übersetzen.
Bugatti Centodieci Heck
Das Heck ist geprägt durch die acht Rücklichtelemente, die 2+2 übereinander platzierten schwarz matt eloxierten Auspuffendrohre und einen Performancediffusor.
Bugatti Centodieci Engine
Statt des grafisch zweidimensionalen Hecks des EB110 mit seinen beiden pillenförmigen Rückleuchten, setzt der Centodieci zugunsten effizienterer Motorenthermik auf eine breite Luftaustrittsöffnung. Das Triebwerk präsentiert sich wie beim EB110 hinter einer transparenten Glasfläche.
Bugatti Centodieci front
Besondere Aufmerksamkeit wurde auch dem Abtrieb und einer optimalen Aerodynamik gewidmet. Durch die optimierte Front mit dem verlängerten Frontsplitter und dem durch die Haube ziehenden Luftstrom verbessert sich die Aerodynamik weiter.
Bugatti Centodieci EB100 SS
Der überspannende Heckflügel ist in Anlehnung an das Vorbild EB110 SS fest montiert, jedoch mechanisch in seinem Anstellwinkel einstellbar. Dadurch erhöht sich der Abtrieb, was für noch bessere Querbeschleunigung sorgt. Unterstützend wirken außerdem die aerodynamische Heckklappe und eine laminar strömungsoptimierte Heckscheibe.