Bugatti EB110

Eine kraftvolle Vision

Ende der 1980er-Jahre begann der visionäre Italiener Romano Artioli mit der Realisation seines großen Traumes: Er wollte einen neuen Bugatti erschaffen – erstmals seit 1956.

Ganz im Sinne Ettore Bugattis sparte Artioli bei der Entwicklung des EB110 an nichts. Inspiriert vom innovativen Schöpfergeist Ettores, wollte er nur das Beste für sein Fahrzeug und die große Wiederauferstehung der Marke.

Der EB110 entstand ohne Vorgänger auf einem weißen Blatt Papier. Vom V12- Motor über den Allradantrieb und das Carbon- Monocoque bis hin zum Einsatz weiterer raffinierter Materialien und Techniken, war alles komplett neu und noch nie dagewesen.

Bugatti EB110 car

Zukunftsträchtige Technologie

Entwickelt von den besten Designern und Ingenieuren ihrer Zeit, kamen für die neue Kreation nur modernste Technologien zum Einsatz, die auch nach fast drei Jahrzehnten noch immer innovativ sind. Entsprechend sind viele der technischen Komponenten des EB110 auch im Bugatti Veyron und Chiron zu finden. Das lediglich 125 Kilogramm leichte Monocoque bestand erstmals bei einem Serienauto aus Carbon. Marcello Gandini – einer der talentiertesten und renommiertesten Automobildesigner aller Zeiten – nahm sich der Gestaltung des EB110 an. Die Flügeltüren sowie die flache, zweidimensionale Keilform waren nur zwei der charakteristischen Gestaltungsmerkmale aus der Feder des italienischen Designers.

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Unerreichte Dimensionen

Die Kraft des Motors war herausragend: Mit nur 3,5 Litern Hubraum und vier kompakten Turboladern leistete er 560 PS in der GT- und 611 in der Supersport Version. Das ausgeklügelte Allradsystem – mit einer Drehmomentverteilung von 28/72 – bot optimale Haftung, was sowohl zur Leistung als auch zur Sicherheit beitrug. Mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 351 km/h – selbst für heutige Verhältnisse ein bemerkenswerter Wert – brach der EB110 SS den Geschwindigkeits-Weltrekord für einen Seriensportwagen. Um die mechanische Effizienz des Autos unter Extrembedingungen unter Beweis zu stellen, brach Bugatti noch weitere Geschwindigkeitsrekorde: 342 km/h mit Gas betrieben und 296 km/h auf Eis waren nur einige der Erfolge, die der EB110 Anfang der neunziger Jahre erzielte. Was die Beschleunigung betraf, sprintete er in nur 3,26 Sekunden von 0 auf 100 km/h und legte in 21,3 Sekunden 1.000 Meter zurück, weit vor seinen damaligen Konkurrenten.

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Grundstein einer neuen Ära

Mit der Schöpfung des EB110 katapultierte sich Bugatti uneinholbar an die Spitze des Automobilbaus. Dort, wo Romano Artioli und Ettore Bugatti die Marke schon immer gesehen hatten.