Der Bugatti Veyron 16.4 entsteht in handwerklicher Meisterarbeit im neu gebauten Atelier im elsässischen Molsheim.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Château Saint Jean, dem ehemaligen Familien- und Firmensitz der Bugattis, steht heute die Produktionswerkstatt. Sie wurde unter der Ägide des international renommierten Architekten Gunter Henn gebaut. In kurzer Entfernung findet sich das schlichte Lagergebäude für die von europäischen Top-Zulieferern hergestellten Teile und Ersatzteile. Mit den hochautomatisierten Roboterfertigungen der heutigen Automobilindustrie hat das futuristische Werkstatt-Atelier wenig gemein. Den modernen Funktionsbau kennzeichnet ein elliptischer Grundriss, eine Form, die schon Ettore Bugatti für seine Konstruktionen verwandte und die sich im Markenzeichen widerspiegelt.
Drei Werkstattarbeitsplätze finden sich auf hellen Epoxydböden vor großzügigen Fensterfassaden, die den Blick auf die Vogesen freigeben. In dieser spartanischen Umgebung setzen acht ausgewählte und hoch ausgebildete Mechaniker den Veyron 16.4 in Handarbeit zusammen. Pro Woche verlassen nur ein bis zwei Fahrzeuge das Produktionsatelier, denn der Arbeitsaufwand pro Wagen addiert sich auf nahezu drei Wochen. Die Leichtbaukarosserie entsteht unter den Händen der Mechaniker, das mächtige Chassis wird montiert, der 1.001 PS-Motor, Allradantrieb, Bremsanlagen geben dem Automobil seine Grundfunktion, die Elektronik für Antriebssteuerung, Komfortfunktionen und Sound verschwindet unter der Oberfläche, für die die Mechaniker bestes Leder und einheitlich glänzende Aluminiumelemente verbauen. Es ist ein Erlebnis für jeden Kunden, die Entstehung seines persönlichen Veyron am Traditionsort Molsheim zu beobachen.






















