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Der Unternehmenssitz Château Saint Jean

Das Château Saint Jean ist heute Sitz des Unternehmens Bugatti Automobiles SAS im elsässischen Molsheim.

Ettore Bugatti kauft das 1857 gebaute Schloss Ende der 1920er Jahre. Das Areal grenzt an das frühere Gelände der Bugatti-Werke und soll für den Firmengründer die Marke Bugatti mitrepräsentieren. Auf alten Fotografien liefert der stattliche Herrensitz daher häufig den Rahmen für die eleganten Bugatti-Automobile. Das Château dient jedoch nicht als Wohnhaus der Familie, wenn auch Carlo Bugatti und seine Frau Teresa, die Eltern von Ettore, ihre letzten Jahre in einer der Remisen des kleinen Schlosses verbringen.

Über die Jahrtausendwende wird das Schloss, das seit dem vorläufigen Ende der Bugatti-Werke nach dem zweiten Weltkrieg leer stand, im Einklang mit dem Denkmalschutz sorgfältig umgebaut und restauriert. Das zweistöckige Gebäude mit seinem Mansardendach wird vollständig entkernt und erhält neue Zwischendecken sowie Innentreppen. Die sieben Fassadenbereiche mit den hohen Fenstern lassen das Schloss sehr groß wirken. In Wahrheit aber misst es gerade einmal 22 mal 11 Meter. Der Architekt Gunter Henn hat es unauffällig an die Anforderungen eines modernen Bürogebäudes angepasst.

Wie zu früheren Zeiten entsteht mit den beiden Remisen zur Seite und dem alten Tor ein beschaulicher Innenhofcharakter. In unmittelbarer Umgebung findet sich die bewusst original belassene Orangerie und ein kleiner Forst, der schon zu den Glanzzeiten von Bugatti in den zwanziger und dreißiger Jahren den herrschaftlichen Rahmen vervollständigt hat.

Château Saint Jean

Auch damals bildete das Schloss den passenden Rahmen für die Bugatti-Automobile.

Château Saint Jean

Das vollständig sanierte und renovierte Château Saint Jean heute, im Hintergrund eine der beiden Remisen.