1998 beschließt die Volkswagen AG, die traditionelle Automobilmarke Bugatti wieder aufleben zu lassen und übernimmt zu diesem Zweck sämtliche Markenrechte.
Im Folgejahr wird dazu im elsässischen Molsheim die Bugatti Automobiles S.A.S. als Tochtergesellschaft von Volkswagen France gegründet.
Schon 1998 zeigt die Volkswagen AG auf dem Pariser Autosalon einen ersten Prototypen, den Bugatti EB 118. Die Gestaltung des zweitürigen 555 PS-Coupé-Limousine stammt von Italdesign. Im Jahr 1999 folgt auf dem Genfer Autosalon der Bugatti EB 218, ein 4-Türer-Limousinenkonzept aus der gleichen, italienischen Designfeder. Im Herbst des Jahres wird auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt am Main dann der Bugatti 18.3 Chiron gezeigt, benannt nach dem größten Bugatti-Rennfahrer der Vorkriegszeit. Das Concept Car Bugatti Veyron ist erstmals auf der Tokyo Motor Show zu sehen. Chiron und Veyron wurden beide vom Designteam rund um Hartmut Warkuss bei der Volkswagen AG entwickelt.
Im Jahr 2001 wird schließlich die Serienproduktion des zuletzt präsentierten Modells als neuer Supersportwagen beschlossen. Der offizielle Name lautet Bugatti Veyron 16.4. Im Herbst 2005 beginnt nach der Restaurierung des traditionellen Firmensitzes Château Saint Jean und der Errichtung des Produktions-Ateliers die Montage des ersten Automobils. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 80 Fahrzeugen. Diese werden von den neuen Besitzern meistens direkt in Molsheim abgeholt. Das ließen sich auch schon zu Ettore Bugattis Zeiten die wenigsten Kunden nehmen.
Die Studie EB 218 aus dem Jahr 1999
Die Studie Bugatti 18.3 Chiron, ebenfalls aus dem Jahr 1999, erstmals vorgestellt auf der IAA in Frankfurt am Main























