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Pierre Veyron

Der Bugatti Rennfahrer Pierre Veyron, geboren 1903, ist der Namensgeber des neuen Supersportwagens Veyron 16.4*).
Ursprünglich hat er eine andere Karriere im Auge und studiert Ingenieurswesen. Allerdings überredet sein Freund Albert Divo ihn, doch wie er Rennen zu fahren. Divo stellt ihn dem Industriellen André Vagniez vor, der bereit ist, Veyron finanziell zu unterstützen. So kauft dieser ihm 1930 einen Bugatti 37 A. Mit diesem erkämpft sich der junge Rennfahrer auch gleich seinen ersten großen Sieg beim Grand Prix in Genf.

1932 wird Veyron von Ettore Bugattis Sohn Jean, der inzwischen die Leitung des Werksteams übernommen hat, eingestellt. Die neue Aufgabe ist wie geschaffen für Pierre Veyron: Sie verbindet seine Leidenschaft für den Motorsport mit seinem Studium. Veyron wird Testfahrer und Entwicklungsingenieur und optimiert fortan die Rennwagen. Als Werksfahrer fährt er bis 1937 weiterhin Rennen und gewinnt beispielsweise 1933 und 1934 das Berliner Avus-Rennen mit einem Typ 51 A. Als Entwickler arbeitet Veyron vor allem am Typ 57, dessen Verkauf ab 1933 das wirtschaftliche Rückgrat des Unternehmens bildet. 1939 siegt er als Höhepunkt seiner Rennfahrerlaufbahn im Wechsel mit Jean-Pierre Wimille beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Im zweiten Weltkrieg geht Pierre Veyron wie viele Bugatti-Mitarbeiter in den französischen Widerstand und kämpft gegen die deutschen Besatzer. Leiter der Resistance-Gruppe sind die Rennfahrer Robert Benoit und „Williams“, die beide gefangen genommen und in Konzentrationslagern hingerichtet werden. 1945 erhält Veyron für seine Verdienste während der Besatzungszeit das Kreuz der französischen Ehrenlegion. Nach dem Krieg fährt Veyron noch einige Rennen, widmet sich aber hauptsächlich seiner Familie und seinem Unternehmen. Er besitzt mittlerweile ein kleines Unternehmen, das sich auf Erdölbohrtechnik spezialisiert hat. 1970 stirbt Pierre Veyron in Eze, das zwischen Monte Carlo und Nizza gelegen ist. Als Rennfahrer ist Veyron jedoch nur noch Spezialisten und Bugatti-Enthusiasten bekannt, bis sein Name für das außergewöhnliche Serienfahrzeug auserwählt wird.

Der Bugatti-Werksfahrer Pierre Veyron (links) vor seinem Siegerfahrzeug, dem T57C Tank, beim Rennen in Le Mans 1939

Der Bugatti-Werksfahrer Pierre Veyron (links) vor seinem Siegerfahrzeug, dem T57C Tank, beim Rennen in Le Mans 1939

T57C Tank, Jean-Pierre Wimille und Pierre Veyron nach dem grandiosen Sieg in Le Mans 1939

T57C Tank, Jean-Pierre Wimille und Pierre Veyron nach dem grandiosen Sieg in Le Mans 1939

 
 

*) Getriebe: 7-Gang-DSG, Verbrauch innerorts: 41,9l/100km, Verbrauch außerorts: 15,6l/100km, Verbrauch kombiniert: 24,9l/100km, CO2-Ausstoß kombiniert: 596g/km, Effizienzklasse: G
Jahressteuer für dieses Fahrzeug Euro 1132
Energieträgerkosten bei einer Laufleistung von 20.000 km:
Kraftstoffkosten (Super Plus) bei einen Kraftstoffpreis von 1,624 Euro/Abrechnungseinheit Euro 8.087,52
Erstellt am: 30.11.2011

Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6 a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt. CO2-Emissionen, die durch die Produktion und Bereitstellung des Kraftstoffes bzw. anderer Energieträger entstehen, werden bei der Ermittlung der CO2-Emissionen gemäß der Richtlinie 1999/94/EG nicht berücksichtigt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist. Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.