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Geschichten aus einem JahrhundertAutomobile Meilensteine

Ein internationaler Erfolg

Bugatti war stets eine internationale Marke. Das zeigt schon die Biographie des Firmengründers: Ein Italiener aus Mailand, der sein Automobilunternehmen im ehemals deutschen Molsheim gründet, das nach dem ersten Weltkrieg französisch wird. Ettore Bugatti fühlte sich Frankreich stets eng verbunden und erhielt kurz vor seinem Tod die französische Staatsbürgerschaft.

In allen klassischen Automobilnationen – Deutschland, England, Frankreich und Italien – erregte die Marke Aufmerksamkeit und fand treue Kunden. Selbst von den nur drei verkauften Exemplaren des legendären Typ 41 „Royale“, dem Inbegriff an Luxus, ging je einer nach Frankreich, nach Deutschland und nach England. Am Eindrucksvollsten zeigte sich der internationale Charakter bei Rennen: Bugatti verkaufte seine Rennwagen – anders als die anderen Automobilhersteller – auch an Privatfahrer und unterstützte einige von ihnen mit seinen Monteuren und mit Material. Da sich zu dieser Zeit die Nationalität eines Rennfahrers an der Wagenlackierung ablesen ließ, starteten Bugattis in allen Farben und feierten für alle Länder Erfolge. Rot stand für Italien, grün für England, weiß für Deutschland, und französische Rennwagen fuhren in blau. Das Werksteam von Bugatti trat meist für Frankreich an. Nur vor dem ersten Weltkrieg trat das Werksteam in den deutschen Farben an. 1929 siegte der britische Rennfahrer „Williams“ als Privatfahrer mit Werksunterstützung beim ersten Grand Prix von Monaco in britischem Renngrün.

Gerade in England ist die Begeisterung für Bugatti groß: So wurde der erste und noch heute bestehende Bugatti-Club, der Bugattis Owners’ Club, 1929 in England gegründet. Die Bergrennstrecke „Prescott Hill Climb“ – Eigentum des Clubs – wird noch heute in den Sommermonaten aktiv genutzt.

Auch die Wiedergeburt von Bugatti war international: In den 1980er Jahren beschloss der Italiener Romano Artioli, Bugatti neues Leben einzuhauchen. 1991 – Pünktlich zu Ettore Bugattis 110. Geburtstag – stellte er den EB110 vor, von dem insgesamt rund 150 Exemplare hergestellt wurden. Trotzdem konnte Artioli die Marke nicht dauerhaft etablieren und beendete seinen Versuch im Jahr 1995.
1998 schließlich beschließt der deutsche Automobilkonzern Volkswagen, Bugatti im französischen Molsheim wiederzubeleben – der Kreis schließt sich. Bis heute dreht sich die Geschichte der Marke Bugatti um die vier klassischen Automobilnationen.

Bugatti-Werbung

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Vor dem Château St. Jean

Vor dem Château St. Jean

Ein internationaler Erfolg