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Meo Costantini

„Meo Costantini verkörpert die erfolgreichste Epoche in Bugattis Rennhistorie“, sagt Dr. Wolfgang Schreiber, Präsident von Bugatti Automobiles S.A.S. „Ettore Bugattis Fahrzeuge der zwanziger Jahre stehen für Leichtbau und technische Ästhetik. Mit dem Typ 35 hat er einen der erfolgreichsten Rennwagen aller Zeiten geschaffen. Der Vitesse ‚Meo Costantini‘ ist auch eine Reminiszenz an den Typ 35.“

Bartolomeo „Meo“ Costantini, geboren 1889, war acht Jahre Leiter des Werksteams von Bugatti. Schon in frühen Jahren begann er, sich für Rennwagen zu interessieren und Rennen zu fahren. Zum ersten Mal kam er nach dem ersten Weltkrieg mit der Marke in Berührung, als er an der Modifizierung eines Bugatti Typ 13 arbeitete. Mit diesem Wagen fuhr Meo 1920/21 seine ersten Rennen. Dadurch wurde Ettore Bugatti auf den talentierten Italiener aufmerksam und lud ihn 1923 nach Molsheim ein. Die beiden entwickelten ein enges vertrauensvolles Verhältnis. Costantini arbeitete seitdem für Bugatti als Rennfahrer und Berater. Als Mitglied des Werksteams gewann er 1925 und 1926 im Bugatti Typ 35 das zu dieser Zeit berühmteste und wichtigste Rundstreckenrennen der Welt, die Targa Florio auf Sizilien. 1926 siegte er auch beim Grand Prix von Spanien, beim Grand Prix von Mailand und wurde Zweiter in Monza. Kurz danach beendete er seine aktive Rennfahrerkarriere, um von 1927 bis 1935 das Bugatti-Werksrennteam zu leiten. Costantini blieb bis 1937 bei Bugatti.

Bugatti-Legende „Meo Costantini“

Nach dem Auftakt der Legenden-Reihe „Les Légendes de Bugatti“ im kalifornischen Pebble Beach mit dem Vitesse „Jean-Pierre Wimille“ im August und der zweiten Legende „Jean Bugatti“, die auf der IAA in Frankfurt präsentiert wurde, ist „Meo Costantini“ die dritte Bugatti-Legende, die jetzt in Dubai der Weltöffentlichkeit gezeigt wird.
Das Fahrzeug basiert auf dem Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse. Dessen 8-Liter-W16-Motor entwickelt aus 1.200 PS ein Drehmoment von beispiellosen 1.500 Nm bei 3.000 bis 5.000 U/min und schafft den 0-100-Sprint in 2,6 Sekunden. Mit der im April 2013 offen gefahrenen Höchstgeschwindigkeit von 408,84 km/h ist der Vitesse der schnellste Serien-Roadster der Welt.

Design

Exterieur. Die Karosserie des Legenden-Vitesse „Meo Costantini“ besteht im Wesentlichen aus Carbon. Kotflügel, Türen, die so genannten „Medaillons“, und die vorderen Stoßfänger-ecken, sind aus Aluminium gearbeitet. Die blaue Lackierung der Carbonteile erinnert an die klassische Rennsportfarbe Frankreichs und den Typ 35. Eigens für dieses Legenden-Fahrzeug wurde die Lackierung „Bugatti Dark Blue Sport“ neu entwickelt. Die Aluminiumteile sind handpoliert und größtenteils mit Klarlack überzogen. Bugatti ist der einzige Serienhersteller, der poliertes Sicht-Aluminium in der Karosserie anbietet. Eine weitere Besonderheit dieses Fahrzeugs ist, dass einzelne Bauteile zwei unterschiedliche Lackierungen haben. Dies erfordert großes handwerkliches Geschick und ist besonders eindrucksvoll an den Kotflügeln zu sehen, die sowohl klar als auch blau lackiert sind.
Als Referenz an die Siege Costantinis bei der Targa Florio ist auf der silberfarbenen Unterseite des Heckflügels die Silhouette der historischen Rennstrecke in der Farbe „Bugatti Dark Blue Sport“ einlackiert. Ebenfalls auf den erfolgreichen Rennfahrer verweist dessen Signatur, die in den Tank- und Öldeckel aus Aluminium eingelasert und silber auslackiert wurde.

Interieur. Der gesamte Innenraum der Legende „Meo Costantini“ ist mit Leder ausgekleidet. Dachhimmel, Fußraum und Sitzmittelbahnen sowie die Rückwand sind in der Farbe „Gaucho“, einem edlen Cognac-Ton, gehalten. Die Wangen der Sitze, Armauflagen, die verlängerte Mittelkonsole, die Türverkleidungen, das Armaturenbrett, Schalttafel sowie das Lenkrad sind mit dunkelblauem Leder in „Lake Blue“ bezogen. Ausdrucksvolle Akzente schaffen Ziernähte in kontrastierendem Hellblau („Bugatti Light Blue Sport“).
Schon ein erster Blick in den Innenraum des Fahrzeuges zeigt, wem der Wagen gewidmet ist. Auf den Kopfstützen der Sitze befindet sich die Signatur Meo Costantinis, eingestickt in der Farbe „Bugatti Light Blue Sport“. Darüber hinaus bildet die Silhouette der Targa Florio auf der Klappe des hinteren Ablagefachs einen Blickfang. Der Rennstreckenverlauf wurde als gefrästes und poliertes Aluminiumrelief direkt unter das EB-Logo in die aus dunkelblauem Sicht-Carbon bestehende Klappe eingelassen.
Ein besonderes Highlight im Innenraum sind die Rennszenen und Oldtimer-Motive an den Türen. Sie wurden mit höchster Präzision und Liebe zum Detail in die Lederverkleidung eingelasert und illustrieren die glorreichen Momente im Rennfahrer-Leben des Meo Costantini und die faszinierende Welt des Motorsports in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Farbliche Akzente schafft die Innenauskleidung der Türablagefächer und der Griffmulden in „Bugatti Light Blue Sport“.
Auch im Legenden-Vitesse „Meo Costantini“ sind die typischen Legenden-Merkmale präsent, wie der Einleger aus Sicht-Carbon an der Verlängerung der Mittelkonsole, der das Legenden-Logo mit dem berühmten Bugatti-Elefanten trägt, sowie die Türeinstiegsleisten mit dem Konterfeit und der Signatur Meo Costantinis.

Bugatti Typ 35: Einer der erfolgreichsten Rennwagen aller Zeiten

Der Bugatti Typ 35 gehört zu den herausragenden Fahrzeugen der Marke. Mit über 2.000 Siegen ist er einer der erfolgreichsten Rennwagen in der Geschichte des Motorsports. Nach dem Motto „Race on Sunday, sell on Monday“ bescherte der Typ 35 dem in Molsheim ansässigen Unternehmen goldene Zeiten, denn Ettore Bugatti verkaufte zahlreiche Typ 35-Rennfahrzeuge nach den Rennen direkt an wohlhabende Rennfahrer. Der Typ 35 war zu seiner Zeit das einzige Fahrzeug, das man sowohl auf der Rennstrecke als auch auf der Straße fahren durfte.
Meo Costantini fuhr seine Siege fast ausnahmslos am Steuer eines Typ 35. Der Rennwagen zieht seine Kraft von ca. 100 PS aus einem 2-Liter-Achtzylinder-Reihenmotor. Sein Gewicht von etwa 750 Kilo inklusive Karosserie ist perfekt 50 zu 50 Prozent über den Achsen verteilt, was ihm eine enorme Wendigkeit verschafft. Mit seiner charakteristischen Rennwagenkarosserie in Tränenform strahlte er eine besondere Faszination aus – bis heute.

Monthléry 1925: Meo Costantini in einem Typ 39A beim Großen Preis von Frankreich

Der Gewinner des Großen Preises von Spanien 1926, Meo Costantini, mit Ettore Bugatti

Meo Costantini gewinnt im Jahr 1925 die Targa Florio im Typ 35

Sketch by Bugatti Design: Meo Costantini (1889 – 1941)

Sketch by Bugatti Design: Meo Costantini in einem Typ 35