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Black Bess

Bugatti erinnert mit dem fünften Modell seiner sechsteiligen Edition „Les Légendes de Bugatti“ (Bugatti-Legenden) an den legendären Typ 18, der unter dem Namen „Black Bess“ als einer der ersten Straßensupersportwagen in die Automobilgeschichte einging.
Der Typ 18 war einer der wichtigsten Bugattis der Vorkriegsära, der mit seinen technischen Merkmalen seiner Zeit voraus war und in einer eigenen Liga fuhr. Sein Reihenvierzylinder-Motor mit fünf Litern Hubraum brachte über 100 PS auf die Straße. Mit einer für damalige Verhältnisse unglaublichen Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h war der Typ 18 ein reinrassiger Supersportwagen und der schnellste Straßenwagen zu jener Zeit überhaupt.
Ettore Bugatti selbst war es, der mit dem Typ 18 an Rennen teilnahm und im Jahr 1912 das bedeutende Bergrennen am Mont Ventoux in seiner Klasse gewann. Bugatti baute diesen Wagen nur sieben Mal und verkaufte ihn an äußerst erlesene Kunden. Einer von ihnen war der berühmte und gefeierte französische Flugpionier Roland Garros, der nach Siegen bei verschiedenen Flugveranstaltungen im Jahr 1912 das Mittelmeer in einem Flugzeug erfolgreich überquert hatte. Er wurde durch Ettores Sieg am Mont Ventoux auf den Typ 18 aufmerksam. Roland Garros, der die Geschwindigkeit liebte, suchte ein Auto, das es ihm ermöglichte, zu Lande so schnell unterwegs zu sein wie in der Luft. Er entschied sich für den Typ 18. Mit dem Verkauf an Garros landete Ettore Bugatti einen großen Marketingerfolg.
Am 18. September 1913 lieferte Bugatti den Zweisitzer mit der Fahrgestellnummer 474 an Roland Garros aus. Dieser Typ 18, der später nach dem englischen Rennpferd „Black Bess“ benannt wurde, ist eines von drei Fahrzeugen, die noch erhalten sind. Es steht heute im Louwman Museum, einer Privatsammlung im niederländischen Den Haag. Eigens für die Weltpremiere des aktuellen Legenden-Vitesse „Black Bess“ auf der Auto China in Peking hat Evert Louwman den historischen Typ 18 „Black Bess“ zur Verfügung gestellt.

Bugatti-Legende „Black Bess“: Vom schnellsten Supersportwagen aus den Anfangs-zeiten des Automobils zum schnellsten Supersportwagen von heute

Wie alle Legenden-Fahrzeuge basiert „Black Bess“ auf dem Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse*). Der 1.200 PS starke 8-Liter-W16-Motor entwickelt ein Drehmoment von beispiellosen 1.500 Nm bei 3.000 bis 5.000 U/min und schafft den 0-100-Sprint in 2,6 Sekunden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 408,84 km/h offen gefahren ist der Vitesse der schnellste Serien-Roadster der Welt.

Design – Edle Materialien am Exterieur und Weltpremiere für innovative Details im Innenraum

„Mit dem Legenden-Vitesse ‘Black Bess‘ setzt Bugatti erneut einen innovativen Akzent in der Kreation exklusivster Automobile“, erläutert Bugatti-Chefdesigner Achim Anscheidt. „Wir haben ein neues Verfahren für die individuelle Handbemalung von Leder im Interieur entwickelt, das so noch nie in der Automobilindustrie zum Einsatz kam. Die Tusche aus der Feder des Designers und das Leder wurden technisch so entwickelt und bearbeitet, das das bemalte Leder den Belastungen in einem Automobil standhält und den heute geltenden Qualitätsansprüchen der modernen Produktion entspricht.“

Exterieur.    Die vollständig aus Kohlefaser bestehende Karosserie des Legenden-Vitesse „Black Bess“ ist, wie das historische Vorbild, komplett schwarz lackiert. Die goldfarbenen Akzente, die den Typ 18 „Black Bess“ unverwechselbar machen, finden ihre Interpretation am modernen Bugatti in höchst luxuriöser Weise: Erstmals werden Karosserieteile eines Bugatti mit 24-karätigem Gold beschichtet. Das markante Bugatti-Hufeisen am ebenfalls vollständig schwarz lackierten Frontgrill erstrahlt in diesem Edelmetall und schafft eine ausdrucksvolle Frontansicht des Vitesse. Diese wird verstärkt durch goldfarbene Streifen, die, unter den Scheinwerfern startend, über die vorderen Kotflügel in Strahlenform nach hinten verlaufen und sich bis zum Abschluss der Türen an beiden Seiten verjüngen.
Ebenfalls in Gold glänzen das EB-Logo am Fahrzeugheck sowie die Radnabenabdeckungen der schwarz lackierten Felgen, die die Initialen des Unternehmensgründers Ettore Bugatti in schwarz tragen. Nicht zu übersehen sind Tank- und Öldeckel, in die der Schriftzug „Black Bess“ eingraviert und mit goldfarbenem Lack veredelt wurde.

Interieur.    Der Innenraum des Legenden-Vitesse „Black Bess“ ist vollständig mit feinstem Leder ausgekleidet. Während Dachhimmel, Fußraum, Sitze, die verlängerte Mittelkonsole sowie die Rückwand in hellem „Beige“ gehalten sind, setzt der Braunton „Havanna“ am Armaturenbrett, an der Schalttafel, den Türverkleidungen und beim Windlauf einen dezenten Kontrast. Eine deutliche Referenz zum historischen Typ 18 „Black Bess“ schafft der Lenkradkranz aus rotem „Carmesin“-Leder. Dieser Akzent wird in den gleichfarbigen Ziernähten an den Außenwangen der Sitze sowie in den Sicherheitsgurten aufgenommen und fortgesetzt.

Neuentwicklung bei der Bearbeitung von Leder
Zu den beeindruckendsten Details im Fahrzeug zählen zweifellos die Türpaneele. Hier handelt es sich um eines der gewagtesten Projekte im Fahrzeuginnendesign. Auf beiden mit Leder im Farbton „Havanna“ bekleideten Paneelen sind jeweils unterschiedliche Szenen abgebildet, die den historischen Typ 18 „Black Bess“ und Roland Garros‘ Flugzeug, eine Morane Saulnier Typ H, zeigen. Diese Skizzen wurden in Handarbeit mit Tinte direkt auf das Leder gebracht – genau so wie in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts Bauteile in Luxusfahrzeugen handbemalt wurden. Um die Zeichnungen vor Abrieb und Umwelteinflüssen zu schützen, wurden eine spezielle Tinte sowie ein neues Verfahren zur Imprägnierung entwickelt. Eine solch perfekte Umsetzung traditioneller Details unter Erfüllung heutiger Qualitätsansprüche und moderner Produktionsstandards hat es bislang im Automobilbau nicht gegeben und stellt Bugattis Innovationsstärke erneut unter Beweis. Dazu kommt der ausgeprägte Fokus auf Individualität, denn keine der sechs Türpaneele in den drei Legenden-Fahrzeugen sind in ihren Details identisch.

Bugattis Anspruch an die Verarbeitung feinster Materialien und an größtmögliche Treue zum Originalfahrzeug zeigt sich im Interieur am Einsatz von wertvollem Rosenholz am Wählhebel sowie an der Blende der Mittelkonsole. Auch im Fahrzeug findet sich Gold wieder: beim EB-Logo am Deckel des hinteren Ablagefachs, der mit beigefarbenem Leder überzogen und ebenfalls mit einem Motiv des historischen Fahrzeugs handbemalt ist.
Darüber hinaus sind im Fahrzeug die typischen Legenden-Merkmale zu finden, etwa der in „Beige“ belederte Einleger an der Verlängerung der Mittelkonsole mit dem Schriftzug „Les Légendes de Bugatti“ und dem Relief des tanzenden Elefanten, dem Symbol der Legendenserie, der bei diesem Legendenmodell vergoldet ist, sowie die Türeinstiegsleisten mit dem Abbild des Typ 18 „Black Bess“.

Technische Beschreibung Typ 18 „Black Bess“

Der Bugatti Typ 18 wurde von 1912 bis 1914 gebaut. Sein Herz war ein großer 5-Liter-Reihenvierzylinder-Motor mit 100 mm Bohrung x 160 mm Hub, dreifach gelagerter Kurbelwelle und einer obenliegenden Nockenwelle. Außergewöhnlich für Bugatti: Diese Konstruktion war mit Kettenantrieb versehen. Er hatte drei Ventile pro Zylinder, zwei kleine Einlassventile und ein großes für den Auslass. Das sehr leichte und kleine Getriebe hatte vier Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang. Der Radstand von 2,54 m und die Spurweite von 1,25 m gaben dem Wagen mit seinen mehr als 100 PS besonders in Kurven eine außergewöhnliche Wendigkeit.

Designskizze: Szene des historischen Typ 18 „Black Bess“ und Roland Garros Flugzeug, eine Morane Saulnier Typ H

Bugatti Legende „Black Bess“: Einsatz von wertvollem Rosenholz am Wählhebel sowie an der Blende der Mittelkonsole

Bugatti Legende „Black Bess“: Mit 24-karätigem Gold beschichtetes EB-Logo am Deckel des hinteren Ablagefachs, mit beigefarbenem Leder überzogen und ebenfalls mit einem Motiv des historischen Fahrzeugs handbemalt

Gegenwart trifft auf Geschichte: Bugatti Vitesse Legende „Black Bess“ mit dem Bugatti Typ 18 „Black Bess“ und einer Morane Saulnier Type H

Bugatti Vitesse Legende „Black Bess“ und eine Morane Saulnier Type H

 
 

*) Getriebe: 7-Gang-DSG, Verbrauch innerorts: 37,2l/100km, Verbrauch außerorts: 14,9l/100km, Verbrauch kombiniert: 23,1l/100km, CO2-Ausstoß kombiniert: 539g/km, Effizienzklasse: G
Jahressteuer für dieses Fahrzeug Euro 1018
Energieträgerkosten bei einer Laufleistung von 20.000 km:
Kraftstoffkosten (Super Plus) bei einen Kraftstoffpreis von 1,624 Euro/Abrechnungseinheit Euro 7.502,88
Erstellt am: 30.11.2011

Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6 a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt. CO2-Emissionen, die durch die Produktion und Bereitstellung des Kraftstoffes bzw. anderer Energieträger entstehen, werden bei der Ermittlung der CO2-Emissionen gemäß der Richtlinie 1999/94/EG nicht berücksichtigt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist. Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.