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Bugatti Typ 57 SC „Atlantic“ beim Klausenrennen-Memorial erfolgreich.

30.10.2002

Der von Bugatti Automobiles S.A.S. beim diesjährigen Klausenrennen-Memorial zum Start gemeldete Bugatti Typ 57 SC „Atlantic“ konnte im Gesamtplacement in seiner Klasse den 3. Platz belegen. Schon in den 30er Jahren war der „Atlantic“ mit Tempo 200 einer der schnellsten Sportwagen seiner Zeit. Dennoch wurde das Fahrzeug niemals bei einem Rennen eingesetzt – zu diesem Zweck schickte Bugatti andere Kaliber ins Feld.
Der Bugatti 57 SC „Atlantic“ – nur drei Exemplare wurden jemals in Molsheim von dieser Version gebaut – weckte hohe Aufmerksamkeit bei den zahlreichen Gästen, die trotz der widrigen Witterung die Strecke am Klausenpass säumten. Über insgesamt 21,5 Kilometer schlängelt sich der Parcours in 108 Kehren über 1200 Höhenmeter und ist damit eine enorme Herausforderung für die 400 Teilnehmer mit ihren historischen Fahrzeugen.
Mit seiner schlanken Silhouette, der langen Motorhaube und vor allem mit seinem markanten Dach mit der feinen Blechfinne wirkte der 57 SC „Atlantic“ unter all den offenen Oldies wie ein Exot. Seine Qualitäten findet man aber auch unter dem Blech: Die Achtzylinder-Kompressor-Maschine mit 200 PS und 3,2 Liter Hubraum schnurrt kraftvoll und bewältigte die anspruchsvolle Bergstrecke ohne jeden Aussetzer. Sehenswert auch der Innenraum: Edle Lederbezüge für Sitze und Türverkleidungen, ein großes, fast zierliches Lenkrad und ein in Holz gefasstes Instrumentarium.
Für Liebhaber historischer Rennsport-Fahrzeuge ist der Bugatti 57SC „Atlantic“ in der Autostadt in Wolfsburg zu besichtigen.
Einen ausführlichen Bericht über das Klausenrennen-Memorial erschien in der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ (22/2002). Den kompletten, bebilderten Bericht finden Sie im Bereich „Bibliothek“.

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