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Erstes Doppelkupplungsgetriebe der Welt mit sieben Gängen

28.1.2005

Molsheim, 08. November 2004. Die Entwicklung des Bugatti EB 16.4 Veyron – der Hochleistungssportwagen, der in der zweiten Hälfte des Jahres 2005 auf den Markt kommt – verläuft zielstrebig und konsequent. Der Prototyp des Bugatti Veyron, der auf dem Internationalen Genfer Automobilsalon im Frühjahr bei den Medien und dem Publikum erneut auf ungebrochenes Interesse gestoßen war, durchläuft derzeit einen 50.000-Kilometer-Dauertest. Weitere Dauerlauf Fahrzeuge werden in Kürze folgen. An den übrigen Entwicklungsfahrzeugen arbeiten Ingenieure, Techniker und die Spezialisten der Qualitätssicherung mit Hochdruck.
Auch in Bezug auf innovative Technik kann Bugatti Automobiles S.A.S. auf die Kompetenz des Volkswagen Konzerns zurückgreifen – und nimmt den technischen Pioniergeist von Bugatti wieder auf. So wird der Bugatti Veyron die „schnellste“ Schalteinheit der Welt bekommen: das Doppelkupplungsgetriebe DSG. Als erster Hersteller überhaupt setzt Bugatti Automobiles S.A.S. das DSG in einer Siebengang-Variante ein. Das speziell für den neuen Sportwagen entwickelte Getriebe übernimmt im Bugatti Veyron eine Aufgabe, an der sich jedes andere Pkw-Getriebe die Zähne ausbeißen würde: Es verwaltet ein Motordrehmoment von bis zu 1.250 Newtonmetern*)!
Das Doppelkupplungsgetriebe des Bugatti Veyron vereint in bislang unerreichter Perfektion die dynamischen Vorteile eines manuellen Getriebes mit den Komfortmerkmalen einer Automatik. Ein wesentliches Differenzierungsmerkmal gegenüber klassischen Automatikgetrieben: Es kommt kein Drehmomentwandler als Anfahrelement zum Einsatz. Das Getriebe besitzt vielmehr eine Doppelkupplung, die aus zwei nasslaufenden Lamellenkupplungen gebildet wird. Kein Hersteller außerhalb der Volkswagen AG, zu der auch Bugatti Automobiles S.A.S. gehört, verfügt zur Zeit über eine vergleichbare Getriebetechnologie. Per DSG geschaltet werden können bereits Varianten des Golf, Touran, Audi A3, Audi TT, Skoda Octavia und Seat Altea.
Im allradgetriebenen Bugatti Veyron ist das Doppelkupplungsgetriebe längs vor dem Mittelmotor angeordnet. Der 736 kW (1001 PS) starke 16-Zylinder selbst befindet sich direkt vor der Hinterachse. Sowohl das Getriebe als auch der Motor sind – besonders im Hinblick auf einen möglichst tief liegenden Fahrzeugschwerpunkt – als Trockensumpfaggregate ausgeführt. Für die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse setzt Bugatti eine hinter dem Vorderachsdifferential integrierte Haldex-Kupplung ein. Das Hinterachsdifferential kennzeichnet zudem eine Lamellen-Quersperre.
Das DSG des Bugatti Veyron setzt sich durch extrem kurze Schaltzeiten und höchsten Schaltkomfort in Szene. Geschaltet wird das Getriebe im manuellen Modus über Schaltwippen hinter dem Lenkrad oder einen Joystick-artigen Hebel in der Mittelkonsole. Die beispiellos kurzen Schaltzeiten und die unvergleichliche Art der Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung bleiben selbstverständlich auch im vollautomatischen Modus erhalten. Mit dem Siebengang-DSG des Bugatti Veyron erreicht diese Schalttechnologie einen neuen Höhepunkt. Bugatti, Volkswagen, Audi, Skoda und Seat demonstrieren darüber hinaus mit dem Doppelkupplungsgetriebe, dass der Konzern durch markenübergreifende Synergien in allen Klassen hochkarätige Technologien realisiert. Im Fall des DSG könnten sie eine technische Revolution auslösen.

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Entwicklung des Hochleistungssportwagens verläuft planmäßig

 

*) Getriebe: 7-Gang-DSG, Verbrauch innerorts: 41,9l/100km, Verbrauch außerorts: 15,6l/100km, Verbrauch kombiniert: 24,9l/100km, CO2-Ausstoß kombiniert: 596g/km, Effizienzklasse: G
Jahressteuer für dieses Fahrzeug Euro 1132
Energieträgerkosten bei einer Laufleistung von 20.000 km:
Kraftstoffkosten (Super Plus) bei einen Kraftstoffpreis von 1,624 Euro/Abrechnungseinheit Euro 8.087,52
Erstellt am: 30.11.2011

Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6 a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt. CO2-Emissionen, die durch die Produktion und Bereitstellung des Kraftstoffes bzw. anderer Energieträger entstehen, werden bei der Ermittlung der CO2-Emissionen gemäß der Richtlinie 1999/94/EG nicht berücksichtigt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist. Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.